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Cognac-Diamant

«Der Diamant»: ein Stein von zeitloser Romantik. Für seine Reinheit und den funkelnden Glanz seiner Reflexe bekannt, verzaubert er seit Jahrtausenden die ganze Welt. Auch wenn der weisse Diamant am bekanntesten zu sein scheint, sind andere Farbtöne ebenso faszinierend. In diesem Leitfaden widmen wir uns dem Cognac-Diamanten.

Der Cognac-Diamant gehört zur Familie der braunen Diamanten und wurde lange Zeit aufgrund seiner Farbe übersehen. Beim genauen Betrachten entfaltet er einen sanften, einhüllenden Glanz, der ihn von dem traditioneller Diamanten unterscheidet.

Entdecken Sie alle Geheimnisse eines einzigartigen, kreativen Edelsteins mit braun-bernsteinfarbenem Schimmer: den Cognac-Diamanten.

Die Geschichte des Cognac-Diamanten

Bevor wir auf die zeitgenössische Geschichte des cognacfarbenen Diamanten eingehen, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Sie in unserem Leitfaden zum Diamanten mehr über dessen Geschichte und seinen historischen Kontext erfahren.

Obwohl braune Diamanten ebenso wie weisse Diamanten vor mehreren Milliarden Jahren entstanden, wurden sie lange Zeit kaum geschätzt oder beachtet. Aufgrund ihrer weniger begehrten braunen Färbung standen sie im Vergleich zu farblosen Diamanten stets im Hintergrund. Farbige Diamanten wurden in alten Kulturen manchmal verwendet, um den sozialen Status zu unterstreichen, sie zierten Schmuckstücke und wertvolle Gegenstände. Aber erst im 20. Jahrhundert wurde ihr wahrer Wert erkannt und man begann, sie zu schätzen.

Die moderne Geschichte des Cognac-Diamanten beginnt im Jahr 1979 mit der Entdeckung der Argyle-Diamantenmine durch die Geologin Maureen Muggeridge in der Region Kimberley im äussersten Norden von Westaustralien.

Über mehrere Jahrzehnte hinweg war die Lagerstätte in Westaustralien die wichtigste Quelle für braune Diamanten und entsprach etwa 80 % der weltweiten Produktion. Es ist somit vor allem dieser Mine zu verdanken, dass der Cognac-Diamant auf dem Schmuckmarkt nach und nach an Beliebtheit gewonnen hat.

Seit der Schliessung der Argyle-Mine im Jahr 2020 verstärkt sich die Seltenheit der braunen Diamanten in Edelsteinqualität – also solchen, die in Reinheit, Farbe und Brillanz der Qualität für Schmuckstücke entsprechen – weiterhin.

Heutzutage besticht der cognacfarbene Diamant durch seinen warmen Glanz und kupferfarbene Nuancen. Er bietet eine kreative, raffinierte Alternative zum traditionellen weissen Diamanten.

Die Herkunft des Cognac-Diamanten

Bei Gemmyo stammt der Cognac-Diamant aus Australien. – Das Land, das für eine der weltweit grössten Lagerstätten an braunen Diamanten bekannt wurde: die Argyle-Mine.

Die Eigenschaften des Cognac-Diamanten

Mit einem Anteil von 99 % Kohlenstoff sind alle Diamanten wahre Juwelen der Natur, die etwa 3,3 Milliarden Jahre alt sind.
Aber warum ist dieser Edelstein so aussergewöhnlich?

Ring 18K Roségold Cognac-Diamant Lefkos 5 mm Pavée

1. Der härteste Stein der Welt

Zunächst muss man sich bewusst sein, dass ein Cognac-Diamant nichts anderes als ein vollwertiger Diamant ist. Seine chemische Struktur entspricht der eines klassischen weissen Diamanten. Zudem ist seine Härte mit einem Wert von 10/10 auf der Mohs-Skala unübertroffen, was ihn zum härtesten Stein der Welt macht. Nur ein anderer Diamant kann einen Diamanten zerkratzen! Leider ist der Diamant dennoch nicht unzerbrechlich. Weiterführende Informationen finden Sie in unserem Leitfaden zum Diamanten.

2. Eine warme und faszinierende Farbe

Wie Sie sicherlich erkannt haben, unterscheiden sich weisse und Cognac-Diamanten hauptsächlich in ihrem Farbton. Die cognacbraune Farbe lässt sich auf leichte plastische Verformungen des Kohlenstoff-Kristallgitters zurückführen, die unter extremem Druck im Erdmantel entstanden sind. Das Phänomen verleiht dem Stein seine bernsteinfarbenen Schimmer, ohne seine Festigkeit zu beeinträchtigen.

Bezaubernd und inspirierend, offenbart sein Farbton warme Nuancen mit strahlendem Glanz. Dadurch ist der Edelstein ideal für alle, die diskreten, unaufdringlichen Luxus suchen.

3. Klassifizierung der Nuancen

Braune Diamanten lassen sich nach der Fancy-Color-Skala des Gemological Institute of America (GIA) klassifizieren, die von Fancy Light bis Fancy Intense reicht (wobei der Cognac-Diamant in der Regel den Kategorien Fancy Dark Brown oder Fancy Deep Brown zugeordnet wird und warme, ins Orange oder Rot tendierende Nuancen aufweist). Die berühmte australische Argyle-Mine hat zudem eine eigene Farbskala entwickelt. Mithilfe dieser werden die Diamanten von hell bis dunkel eingestuft: die Abstufungen von C1 bis C4 stehen für die Champagner-Farbe, C5 bis C7 für die Cognac-Farbe und C7 bis C8 für die Schokoladen-Farbe.

Der Wert eines cognacfarbenen Diamanten hängt von seinem Schliff, seinem Karatgewicht, aber vor allem von seiner Farbe ab. Letztere soll intensiv und gleichmässig sein, ohne zu helle oder zu dunkle Stellen aufzuweisen. Die Cognac-Diamanten bei Gemmyo entsprechen der sogenannten Edelsteinqualität («qualité gemme») und zeichnen sich gemäss der Argyle-Skala durch eine Farbe C5 sowie gemäss dem GIA-Gemmologielabor durch einen Reinheitsgrad von SI oder höher aus. Je grösser die Zahl, desto dunkler und intensiver ist die Farbe. Die Diamanten müssen zudem aus verantwortungsvollen und ethischen Quellen stammen, um als solche bezeichnet werden zu können.

4. Die Seltenheit des Cognac-Diamanten

Etwa 15 % der weltweit geförderten Diamanten sind braun. Allerdings weisen die meisten der abgebauten Steine verschiedene Einschlüsse oder eine unzureichende Transparenz auf, wodurch sie nicht für die Schmuckherstellung in Frage kommen. Nur ein geringer Anteil der Diamanten erfüllt die erwarteten Qualitätsanforderungen. Somit stellt unter all den verschiedenen Brauntönen bei Diamanten die intensive, gleichmässige Färbung des Cognac-Diamanten eine besondere Seltenheit dar.

Häufig gestellte Fragen

Sind Cognac-Diamanten selten?

Braune Diamanten kommen in der Natur relativ häufig vor. Cognacfarbene Diamanten in Edelsteinqualität mit einer tiefen Farbgebung und ohne Einschlüsse sind jedoch seltener.

Einige der Juwelierhäuser suchen nach Diamanten, die ganz bestimmte Qualitätskriterien erfüllen. Die diesen Kriterien entsprechenden Diamanten können noch seltener sein.

Der Farbton spielt bei einem Cognac-Diamanten eine besonders wichtige Rolle und beeinflusst seinen Preis erheblich. Das Gewicht des Steins sowie seine Reinheit bestimmen ebenfalls seinen Wert. Infolge der Schliessung der Argyle-Mine sind die Preise für braune Diamanten tendenziell im Aufwärtstrend.

Welcher Qualität entsprechen die Cognac-Diamanten bei Gemmyo?

Bei Gemmyo zeichnen sich die cognacfarbenen Diamanten durch eine SI-Qualität aus. Der Reinheitsgrad entspricht Small Inclusions (kleinen Einschlüssen), die mit blossem Auge in der Regel nicht erkennbar sind, was in der Juwelierkunst eine sehr geschätzte Qualität darstellt.

Ist ein Cognac-Diamant als Verlobungsring geeignet?

Als Alternative zum traditionellen weissen Diamanten strahlt der cognacfarbene Diamant nicht weniger bezaubernd. Was unterscheidet ihn jedoch? Seine bernstein- und kupferfarbenen Nuancen, die (auf wunderbare Weise) neue Massstäbe setzten.

Wie Sie sicher verstanden haben, ist das für uns ein klares Ja: Der Cognac-Diamant besitzt alle Eigenschaften als perfekter Begleiter Ihres Verlobungsrings … mit einem zusätzlichen Hauch an Originalität!

Wie wählt man einen cognacfarbenen Diamanten aus?

Bei der Auswahl eines Cognac-Diamanten empfiehlt es sich, auf eine gleichmässige Farbe zu achten. Zudem sollten Sie die Intensität und Wärme des Farbtons prüfen, da diese ihn so einzigartig sein lassen. Die gängigsten Schliffe wie Rundbrillant, Kissen- oder Radiant-Schliff sorgen für eine gute Lichtreflexion und bringen seine braune Tönung mit bernstein- und kupferfarbenen Nuancen besonders gut zur Geltung.

Cognacfarbene Diamanten lassen sich gut mit weissen, schokoladenfarbenen Diamanten oder anderen farbigen Edelsteinen kombinieren, um elegante, moderne Kontraste zu schaffen.

Entdecken Sie unserer Ringe aus der Kollektion Paris 1901, welche eine warme Farbpalette in Haselnussbraun und einen strahlenden Farbverlauf aus Diamanten in den Nuancen Schokolade, Cognac und Champagner zeigen.

Welches Metall eignet sich am besten mit einem Cognac-Diamanten?

Mit seiner warmen Farbe harmoniert der cognacfarbene Diamant wunderbar mit Gelbgold, was ein sanftes, harmonisches Ensemble ergibt.

Die verführerische, üppige Farbe lässt ihn ein idealer Stein für moderne Kreationen mit zeitgemässem Flair sein, um gleichzeitig dezent und strahlend zu wirken.

Wie pflegt man seinen Diamanten richtig?

Wie alle Diamanten weist auch der Cognac-Diamant eine aussergewöhnliche Härte von 10 auf der Mohs-Skala auf. Er eignet sich daher für den täglichen Gebrauch, auch als Verlobungsring.

Diamanten sind zwar kratzfest, aber nicht bruchsicher. Die extreme Härte kann ein Risiko darstellen. Tatsächlich ist ein Diamant so hart, dass er Stösse nur schwer abfedern und daher in tausend Stücke zerspringen kann. Keine Panik, das kommt nur sehr selten vor! Wir empfehlen Ihnen jedoch, Ihren Diamanten gut zu pflegen und ihn regelmässig zu säubern.

Die Pflege ist ganz einfach: Reinigen Sie den Diamanten mit lauwarmem Wasser und Seife sowie einer weichen Bürste. Sie können eine Zahnbürste mit weichen Borsten oder eine kleine, speziell für Schmuck entwickelte Bürste verwenden und dann vorsichtig bürsten. Spülen Sie ihn anschliessend mit klarem Wasser ab und trocknen Sie Ihren Diamanten mit einem weichen Tuch.

Wenn Sie Ihren Schmuck bei Gemmyo gekauft haben, kommen Sie gerne in unsere Boutique: Die Reinigung Ihrer Edelsteine ist dort ein Leben lang kostenlos!

Zu welchem Anlass verschenkt man einen Cognac-Diamanten?

Mit seinem Glanz und einer warmen Farbe ist der cognacfarbene Diamant eine Referenz in der Schmuckwelt und eignet sich für jeden Anlass!

Seine extreme Härte und Langlebigkeit machen ihn zum idealen Edelstein für Verlobungsringe. Als wahres Symbol verbindet er den klassischen, zeitlosen Charme des Diamanten mit einem Hauch von Originalität und Wärme.

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